10 Dinge, die wir 2020 gelernt haben

  1. Dass besondere Zeiten besondere Maßnahmen erfordern und Online-Yoga gar nicht soo schlimm ist wie befürchtet. Ja, sogar ganz fantastisch funktioniert. Deshalb wollen wir unser Online-Programm auch nach dem Lockdown fortführen.
  2. Dass der Tagesrhythmus ganz schön durcheinander gerät, wenn man die ganze Zeit zuhause ist. Deshalb könnt ihr unsere Yoga-Livestreams ab sofort auch nachträglich in der Videothek buchen und die Klassen so jederzeit nachholen.
  3. Dass Selbst-Isolation nicht bedeutet, dass wir allein sind. Dank digitaler Möglichkeiten sind wir dieses Jahr durch zwei Online-Yogafestivals noch enger mit unseren internationalen Lehrern verbunden als je zuvor. BIG NEWS: Ab Januar werden Mark Stephens, Jeremy Lim und David Lurey einmal im Monat eine Special-Onlineclass fürs Urban Yoga geben.
  4. Dass Bildung die beste Investition in die Zukunft ist! Glücklicherweise können unsere Yoga Aus- und Fortbildungen auch stattfinden, wenn der Studiobetrieb still steht. Auch mit unseren Onlinefortbildungen haben wir dieses Jahr sehr positiver Erfahrungen gemacht und freuen uns echt bald zum Lernen digital wiederzusehen.
  5. Dass es auf die sinnhafte Reihenfolge ankommt – im Leben wie im Sequencing. Und da unser lieber Freund und Ausbilder Mark Stephens dieses Jahr nicht wie geplant kommen konnte, hat an einem tollen Online Course getüfftelt, der im Januar 2021 endlich beginnt.
  6. Dass Zeit ein wundervolles Geschenk ist! Apropos Geschenk, wer noch etwas für die Liebsten sucht findet hier unsere Gutscheine zum selbst ausdrucken. Oder schau doch mal auf unserem Instagram-Account vorbei, dort findest du ein Video aus unserem Yogashop, die du per Direktmessage bestellen und am 23.12. zwischen 10-19 Uhr an unserer Eingangstür abholen kannst. Danke an Weihnachtselfe Nell.
  7. Dass flexibel bleiben, Dinge leichter macht. Und dass man es wollen muss. Ganz im Sinne von: Yoga is not for the flexible, yoga is for the willing!
  8. Dass es sich lohnt mal anzuhalten und sich umzuschauen. Und dann vielleicht die Wohnung umzudekorieren oder wie wir, der eigenen Website einen neuen Anstrich zu verpassen (Launch noch dieses Jahr).
  9. Dass man sich selbst durch Herausforderungen besser kennenlernt und über sich hinauswächst.
  10. Dass wir gemeinsam viel mehr schaffen als wir denken.Vielen Dank für eure Unterstützung, Flexibilität, Nachsicht und Bereitschaft mit uns Online-Yoga auszuprobieren oder Fortbildungen am Rechner zu machen. Ohne euch, hätten wir dieses Jahr nicht geschafft. Wer uns weiterhin unterstützen möchte, kann Online-Kurskarten bei uns buchen.

Wir wünschen euch allen ruhige, besinnliche Feiertage und einen hoffnungsvollen Start ins neue Jahr – wo wir uns sicher auch irgendwann live und in echt wiedersehen.


5 Tipps für Yoga zuhause

Selbst den diszipliniertesten Yogis kann es schwer fallen, sich eine routinierte Home Practice anzueignen. Die Stimmung und Energie ist zuhause eine ganz andere, als angeleitet von einem Lehrer im Yogastudio. Diese 5 Tipps können dir helfen:

1. Finde einen geeigneten Platz

Der Ort, an dem du zuhause Yoga übst, sollte nicht dein Arbeitsplatz sein. Am besten fühlst du dich dort so wohl, dass du alles um die herum für einen Moment vergessen kannst. Holzfußboden ist am besten geeignet, da er meist eine angenehmere Temperatur hat als Fließen und dir mehr Stabilität gibt als Teppichboden. Zünde zu Beginn ein paar Kerzen an, achte auf eine angenehme Raumtemperatur und schalte deine Yoga-Playlist ein.

Du hast keine Yoga-Playlist? Dann gefällt dir vielleicht diese von URBAN YOGA Gründerin Marion:

Marions Playlist

2. Lege vorher fest, wie lange du üben willst

Ob 10 Minuten, 20 oder eine ganze Stunde – Hauptsache du konzentrierst dich in dieser Zeit wirklich nur auf deine Yoga Praxis und lässt dich nicht ablenken.

3. Lass dich nicht ablenken!

Schalte dein Handy in den Flugmodus und fahre auch den Computer runter. Die nächsten Minuten gehören dir allein. Wenn beim Üben immer noch die Gedanken um die Wäsche, den Haushalt und all die anderen Verpflichtungen kreisen, schreibe dir eine To-Do-(later)-Liste bevor du auf die Matte gehst. Sobald du mit deiner Praxis fertig bist, kannst du dich dann mit voller Aufmerksamkeit der Liste widmen.

4. Überlege dir, was du üben willst

Ein spontaner Flow ist zwar schön, erfordert in den meisten Fällen aber viel Erfahrung. Vielleicht gibt es Haltungen, die dir im Yogaunterricht oft schwer fallen – vielleicht möchtest du die Zeit nutzen und dich mit ihnen anfreunden, sie bis ins letzte Detail verstehen. Oder du lässt dich von einem Buch, einer DVD oder einem Online-Programm deines Lieblingslehrers inspirieren. Auf unserem YouTube Kanal gibt es einen schöne Vinyasa Flow Stunde von Nell und eine Yin und Yoga Nidra Klasse von Astrid. Unseren Online-Stundenplan mit täglichen Live-Klassen über Zoom findest du hier:

Zum Stundenplan

5. Setze dir eine Intention

Beginne deine Home Practice mit einem Moment der Introspection. Bringe deine Hände in eine Gebetshaltung vor der Brust zusammen, schließe deine Augen und reflektiere für einen Augenblick, welche Gedanken und Gefühle dich gerade beschäftigen und welchem Thema du die Yogapraxis widmen möchtest. Atme ein paar mal tief ein und aus, um dein Nervensystem zu beruhigen und beginne deine Praxis.

Bleib gesund!

NAMASTAY HOME!